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Wie viel kostet Ihr Firmenfahrzeug? Das TCO gibt Antwort

Wie viel kostet Ihr Firmenfahrzeug? Das TCO gibt Antwort

Wer ein Auto kauft, erwartet neben dem Anschaffungspreis zahlreiche weitere Kostenpunkte. Um sich eine Übersicht zu verschaffen, wie viel ein Fahrzeug über seine gesamte Nutzungsdauer kostet, kann das «Total Cost of Ownership», kurz TCO, berechnet werden. Dieses gibt Auskunft über die Kosten von der Beschaffung über den Betrieb bis hin zum Wiederverkauf des Fahrzeugs.

Was beinhaltet das TCO?

Die Kosten eines Fahrzeugs werden in drei Kategorien unterteilt: die Amortisation, die Betriebskosten und das Management. Diese ergeben zusammen die Gesamtkosten des Wagens. Dies ist sowohl relevant für Firmen, welche den Aufbau einer Flotte planen, wie auch für Privatpersonen, welche ihr Haushaltsbudget im Griff behalten wollen.

Amortisation

Der Listenpreis eines Fahrzeugs ist am Ende nicht der Betrag, den man für ein Auto tatsächlich aufwendet. Schon beim Erwerb wird oft ein Rabatt abgezogen und es entsteht der endgültige Kaufpreis. Wird ein Fahrzeug genutzt, verliert es an Wert und es entstehen Abschreibungen. Zieht man diese vom Kaufpreis ab, entsteht der Restwert. Der Wertverlust verläuft nicht linear, stattdessen verliert ein Fahrzeug zu Beginn schnell an Wert und mit der Zeit immer weniger. Die Abschreibungen machen rund die Hälfte der Gesamtkosten von Fahrzeugen aus.

Betriebskosten und Management

Der zweitgrösste Kostenpunkt ist der Kraftstoffverbrauch. Dieser hängt stark von Gewicht, Grösse, Motorisierung und der Fahrweise ab. Die Treibstoffpreise bestimmen dabei die Kosten – ausser bei Elektrofahrzeugen. Hier spielt der Strompreis eine wichtige Rolle, relevanter ist jedoch eher die Art der Aufladung. Mit Solarstrom in der eigenen Garage sind die Verbrauchskosten deutlich geringer als bei Ladungen unterwegs.

Weiter fallen rund 12% der Gesamtkosten auf die Versicherungskosten zurück. Diese setzen sich aus Teilkasko, zusätzliche Volkskasko, Zusatzversicherungen für Parkschäden und Grobfahrlässigkeit, Unfall- und Bonusschutz sowie der obligatorischen Haftpflichtversicherung zusammen. Sie dienen dem Schutz vor finanziellen Folgen aus Schäden.

Die Pflege eines Autos machen weitere 8% der Kosten aus. Ein regelmässiger Service, Originalteile, Flüssigkeiten und Verschleiss-Reparaturen ergeben zusammen die Wartungs- und Reparaturkosten. Um die Gesamtkosten zu vollenden, kommen noch Leasing-Zinsen, Steuern und Vignetten, Reifenlagerung, -wechsel und -ersatz sowie interne Aufwände zur Verwaltung dazu.

All diese Punkte ergeben gemeinsam die Gesamtkosten eines Fahrzeuges. Da kann es schnell zu einem Verlust der Übersicht kommen und eine Kalkulation wird schwierig.

Beeinflussbare Grössen

Die meisten der Kosten können nur schwer reduziert werden. Beeinflussen können Lenkerinnen unter anderem den Verbrauch. Eine ökologische Fahrweise ist auch eine ökonomische Fahrweise. Durch simple Massnahmen kann der Treibstoffverbrauch verkleinert werden: Ein höherer Reifendruck zum Beispiel wirkt sich nicht nur auf die Sicherheit und das Schonen der Reifen aus, er trägt auch zu weniger Verbrauch bei. Weiter sollten unnötige Ballaste aus einem Wagen entfernt werden, denn pro 20 Kilogramm mehr Gewicht verbraucht ein Auto 1% mehr Treibstoff. In einem höheren Gang fahren, beim Halten den Motor ausschalten oder das Auto vor einer Kreuzung rollen lassen sind weitere Faktoren, die zu ökonomischerem Fahren beitragen.

Vereinfachung der Kostenübersicht

Werden alle Kosten über einzelne Kanäle gedeckt und bezahlt, wird die Rechnung schnell kompliziert. Auto-Abos von Leasinggesellschaften bündeln die Kosten und vereinfachen so den Prozess der Gesamtkostenabrechnung. Der Unterhalt wird durch ein all-in-Leasing planbarer. Sowohl für Firmenflotten wie auch Privatfahrzeuge gibt es Pakete, die alle Kostenpunkte individuell zusammenstellbar machen. Mehr darüber erfahren Sie im Beitrag zur Flottenfinanzierung oder zum Fahrzeug-Leasing.

 

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