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Über Ladungssicherung - Häufige Fehler und gute Tipps

 

 

Über Ladungssicherung - Häufige Fehler und gute Tipps

Mit ungenügend oder gar nicht gesicherter Ladung auf den Schweizer Strassen unterwegs zu sein, birgt einige Risiken. Dazu gehören hohe Bussen der Polizei, aber auch schwere Verletzungen bei einem Unfall. Fehler beim Beladen geschehen selten, weil eine Sicherung nicht möglich ist. Moderne Nutzfahrzeuge sind mit diversen Halterungen ausgestattet, die das Festbinden von Ladung vereinfachen – und ein Spannset ist auch meist verfügbar. Doch häufig fehlt es an Zeit oder an Geduld, sich nach einem langen Arbeitstag auf der Baustelle noch um die Ladungssicherung zu kümmern. Wir verraten, wie Sie das Beladen vereinfachen können und worauf besonders geachtet werden muss.

Besondere Vorsicht geboten

Korrekte Ladungssicherung ist entscheidend, um die Personen im Fahrzeug zu schützen: Beim starken Bremsen oder bei Unfällen kann loses Material eine enorme Geschwindigkeit entwickeln und schwere Verletzungen verursachen. Dies können scharfe Metallträger oder Werkzeuge sein, welche auch durch dünne Schutzbleche oder die Sitze nicht aufgehalten werden. Besondere Vorsicht muss zudem beim Transport von Gasflaschen geboten werden. Wenn diese lose umherrollen, können sie beschädigt werden und Gase austreten lassen. Dann genügt nur ein Funke, um einen Brand oder eine Explosion zu verursachen. Gasflaschen sollten daher immer rutschfest und in geschlossenen Schränken transportiert werden.

Welche Systeme erleichtern die Ladungssicherung?

Entscheidend für eine korrekte Ladungssicherung ist die Möglichkeit, Gegenstände anbinden zu können. Dazu empfehlen sich Zurrleisten, die an den Wänden oder auch am Boden von Nutzfahrzeugen eingebaut werden. An Beschlägen oder Sperrstangen, welche flexibel in diesen Zurrleisten montierbar sind, können Gegenstände mit Spannsets befestigt werden. Viele Fahrzeuge, wie der VW T6, haben sogar bereits ab Werk installierte Halterungen im Boden, die dies ermöglichen.

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Alternativ zum flexiblen Festbinden kann ein individueller Ausbau massgeblich bei der Ladungssicherung unterstützen. Dabei werden Schränke, Schubladen und weitere Halterungen bedürfnisgerecht zusammengestellt und im Fahrzeug montiert. In Zusammenarbeit mit der Hänseler Fahrzeugeinrichtung unterstützt Autoviva ihre Kunden bei diesem Schritt: Hänseler Fahrzeugeinrichtung bietet ein breites Sortiment an individuell gestaltbaren Innenausbau-Systemen. Schubladen lassen sich nur durch eine Entriegelung am Griff öffnen, Schränke sind sogar mit einem Drehschloss verriegelt. Für allfällige Boxen werden direkt passende Aluführungen oder Spannlösungen eingebaut, die das Verrutschen verhindern. Diese Systeme halten sogar bei Unfällen alles Material an Ort und Stelle, was mit Crash-Tests geprüft und zertifiziert wurde. Vorteilhaft an ihnen ist aber nicht nur die einfachere Ladungssicherung, sie sorgen auch für Ordnung im Fahrzeug. Alle Teile erhalten ihren eigenen Platz, wodurch Werkzeuge besser zugänglich sind und nicht dreimal eingepackt oder vergessen werden, weil sie nicht auffindbar sind.  

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Ein Auge auf die Nutzlast

Doch auch bei gut gesicherter Ladung ist das Losfahren noch nicht zwingend erlaubt: Zusätzlich zur korrekten Ladungssicherung müssen das zulässige Gesamtgewicht und die Achsenlast des Modells eingehalten werden. Beide Gewichtsangaben sind im Fahrzeugausweis aufgeführt. Obwohl ein Innenausbau Eigengewicht mitbringt, beugt er Überladung grundsätzlich vor: Wenn nur das vorgesehene Material eingeladen wird, ist stets sichergestellt, dass die Gewichtsgrenzen eingehalten sind – dies beachtet der Hersteller in der Planung. Zudem wird Gewicht gespart, weil die Ordnung wie erwähnt ein mehrfaches Einpacken von Material verhindert. Und weiter besteht durch die optimale Verteilung des Ausbaus weniger Platz, zusätzliches Material einzuladen und die Nutzlast zu überschreiten.

Das Eigengewicht von hochwertigen Systemen ist zudem sehr gering: Hänseler Fahrzeugeinrichtung verwendet leichte Materialien wie Aluminium. Dennoch behält er beim Einbau das Gewicht im Blick und informiert Kunden und Kundinnen bei der Übergabe, wo und wie stark sie auf Überladung achten müssen. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihren perfektes, individuelles Nutzfahrzeug erhalten.

 

Ein Fazit zur Ladungssicherung

Wir kommen zum Schluss, dass es stets lohnend ist, sich für die Ladungssicherung Zeit zu nehmen. Besondere Vorsicht muss bei Gasflaschen und scharfen Gegenständen geboten werden. Zudem dürfen weder das Gesamtgewicht noch die Achsenlast des Nutzfahrzeuges überschritten werden. Mit Zurrleisten, einem Spannset sowie einem individuellen Ausbau kann eine effiziente Sicherung ermöglicht werden, die Verletzungen vorbeugt. Wenn Sie Ihr Nutzfahrzeug funktioneller gestalten möchten, melden Sie sich bei uns oder direkt bei Hänseler Fahrzeugeinrichtung für eine kompetente Beratung.

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